Ab in den Harz – auf zum Bambini „B“ Turnier in den Wintersportort Braunlage – Home of the Harzer Falken

Am Samstagmorgen den 10.02.2018 um 8 Uhr fand für die Jungs und das Mädel der Bambini „B“ unserer SG Hannover/Wedemark ein weiteres Turnier im Ligabetrieb statt. Unser Weg führte uns nach Braunlage – zur SG Harzer Falken/EC Ilmenau.

Die weiteren Teilnehmer bei diesem Turnier waren:

  • MOLOT „B“ aus Hamburg,
  • Piranhas „B“ aus Rostock,
  • REV Bremerhaven „B“,
  • Young Grizzlys „B“ aus Wolfsburg,
  • SG Harzer Falken/EC Ilmenau „B“.

Wir trafen uns gegen 7 Uhr an der Eishalle und auch, wenn es wieder ein zeitiges Aufstehen bedeutete, war zumindest ich an diesem Wintertag ganz froh darum, denn wie sich bei der Abreise später herausstellte, wäre der Weg zu einer späteren Uhrzeit nach Braunlage wegen guter Wintersportbedingungen und einer großen Anzahl an Tagestouristen nicht ganz so entspannt verlaufen, wie am frühen Morgen.

Zügig bezogen wir die doch recht enge Kabine, welche wir uns mit dem Team der Young Grizzlys teilen mussten. Wie die Ölsardinen quetschten wir uns auf die Bänke, sortierten unsere Sachen, packten die Taschen auf die Regale und zogen zum Aufwärmen wieder ab nach draußen. Unser Betreuer jagte uns mit ein paar sportlichen Einlagen einmal durchs Stadion. Anschließend ging es zum Umziehen und dann endlich aufs Eis. Wir waren bestens gelaunt und unser Aushilfstrainer, Dieter „Dietz“ Reiss, Trainer der großen Scorpions, machte uns sprichwörtlich „HEISS AUF EIS“.

Unser erstes Spiel bestritten wir gegen das Team von MOLOT aus Hamburg. Im Gegensatz zu unserem letzten Turnier bei MOLOT selbst, bei dem wir auf die Bambini „A“ Mannschaft trafen, hatten wir es heute mit der Bambini „B“ zu tun. Ein Gegner auf Augenhöhe. Und so entwickelte sich dann auch das Spiel. Es gab ein munteres hin und her. Es wurde auf beiden Seiten fair gekämpft. Gekämpft um jeden Puck und gekämpft ums erste Tor. Unsere Reihen standen trotz der frühen Stunde sehr gut. Lina im Tor war hellwach und zeigte frühzeitig, dass sie keine Lust auf Gegentore hatte. Immer wieder gab es klare Ansagen und motivierende Worte vom Trainer. Unsere Jungs im Angriff wirbelten durch die Molotschen Reihen aber auch deren Abwehr und der Goalie hatten sich einiges vorgenommen. Sprich – es gab kein Durchkommen für uns. Eine kleine Unaufmerksamkeit und ein unglücklicher Spielzug bescherten uns dann doch den Gegentreffer und so mussten wir uns nach einem tollen Spiel, bei dem ein Unentschieden gerecht gewesen wäre, knapp geschlagen geben.

Wir verblieben auf dem Spielfeld und warteten auf unseren nächsten Gegner – die Piranhas aus Rostock. Mit dieser Truppe hatten wir in der Vergangenheit noch nicht so viel zu tun. Für uns jedoch kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Hochkonzentriert gingen wir ans Werk und es war erst einmal schwierig, sich an die Spielweise des Gegners zu gewöhnen. Wir kamen aber mehr und mehr ins Spiel. Unsere Spielzüge wurden klarer und das Passspiel besser. Folgerichtig fiel dann auch das erste Tor für uns. Wir ruhten uns darauf jedoch nicht aus. Wir drängten weiter nach vorne und standen hinten gut. Goaliene Lina zeigte einmal mehr ihr Können und hielt den Kasten sauber. Kurz vor Ende des Spieles fiel dann noch ein weiteres Tor für unsere Kufencracks. Das war dann auch die Entscheidung des Spieles und wir gingen mit unserem ersten Sieg in diesem Turnier vom Eis.

Wir wechselten zügig das Spielfeld und trafen im nächsten Spiel des Tages auf die Hausherren – die SG Harzer Falken/EC Ilmenau. Vor dem Spiel gab es noch einmal wärmende Worte vom Trainer und eine klare Richtungsvorgabe. Die grobe Richtung lautete – aufs Tor. Die Feinabstimmung war – ins Tor. Naja – irgendwie sind diese Worte bei unseren Jungs angekommen. Denn sie spielten munter drauflos. Immer in die grobe Richtung. Und damit es nicht ganz so langweilig wurde, wurde in unregelmäßigen Abständen auch das „Feinziel“ mal erreicht. Das gelang den Hausherren nicht wirklich – also eigentlich gar nicht. Wieder muss man Lina loben, die auch in diesem Spiel einen sehr guten Job machte, sehr aufmerksam war und teilweise sehr gute Paraden zeigte. Aber auch die Abwehr agierte sehr vorausschauend und ließ nichts anbrennen. Nach 15 Minuten gingen wir erneut als Sieger vom Feld und unser Netz blieb sauber.

Anschließend ging es in die Pause. Unsere kleinen Cracks waren hungrig geworden. Wir stürzten uns auf die liebevoll zurechtgemachten Obstplatten und stärkten uns, um nach der Pause noch einmal gute Leistungen abrufen zu können. Nach 15 Minuten ging es wieder ab aufs Eis und Trainer „Dietz“ machte uns noch einmal Feuer unterm Hintern.

Spiel Nummer vier bestritten wir gegen den REV Bremerhaven. Wir spielten zügig nach vorn und hatten den Gegner sehr gut unter Kontrolle. Viele gute Pässe wurden gespielt. Nicht jeder kam dort an, wo er hin sollte, aber in der Masse funktionierte es doch. Eine Auswirkung des immer besser werdenden Trainings. Vor allem unsere zweite und dritte Reihe tobte sich in diesem Spiel aus und wirbelte den Puck immer wieder ins gegnerische Netz. In allen Reihen stand die Abwehr abermals wie ein Baum und Lina wurde mal wieder arbeitslos. Das Endergebnis – klarer Sieg für uns und ein erneut sauberer Kasten unserer Goaliene.

Unser letztes Spiel des Turnieres ging gegen den Grizzlybären aus Wolfsburg. Wir haben während des gesamten Turnieres keinen unserer Gegner auf die leichte Schulter genommen. Und so wollten wir es gerade auch dieses Mal nicht machen. Denn Wolfsburg ist, wie MOLOT auch, nicht zu unterschätzen. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und es wurde um jeden Zentimeter auf dem Eis gekämpft. Unserem guten Passspiel und den klaren Ansagen und sofortigen Nachbereitungen der Spieleinsätze eines jeden Spielers durch unseren Trainer war es zu verdanken, dass wir durch einen schönen Spielzug in Führung gehen konnten. Den Grizzlys schmeckte das nicht wirklich und so ging es dann erst einmal in Richtung unseres Tores. Lina schlug sich wacker, zeigte sich sehr beweglich und fangsicher. Leider hat unsere Abwehr eine Sekunde zu lange gezögert und folgerichtig und nicht unverdient fiel der Ausgleich. Wir schüttelten uns kurz, bäumten uns noch einmal auf und ließen die Scheibe noch ein paar Mal im gegnerischen Netz zappeln. Am Ende hieß es dann – Sieg für unsere Kufencracks.

Nach diesem Spiel war unser Turnier zu Ende und es ging zur Siegerehrung. Jeder bekam eine Urkunde und eine Medaille. Danach ging es zum Umziehen, Würstchen essen und dann für viele ab nach Hause. Andere nutzten den verbleibenden Tag und zogen auf die Skipisten oder zum Rodelhang.

Unterm Strich nehmen wir aus fünf Spielen vier Siege und eine unglückliche Niederlage mit. Wir haben heute erneut eine sehr gute Mannschaftsleistung abgeliefert. Und während wir bei unserem Heimspiel in Hannover noch viele Einzelaktionen gesehen haben, überwogen heute vor allem viele sehr gute Spielkombinationen. Wir können stolz auf unsere Leistung sein. Auch, weil sie mittlerweile von anderen Teams registriert wird und wir nicht mehr auf die leichte Schulter genommen werden. Wir dürfen schon mit Stolz registrieren, dass uns selbst unser unliebsamer Gegner MOLOT nachsagt, dass sie uns als „ernsthaften Gegner“ betrachten (Zitat ENDE).

Die Tore für unser Team schossen: Colin Mittmann, Tom Nikolaus, Nico Beier, Jonas Karch, Leon Hakelberg

Weiter geht es für uns am 03.03.2018 in Rostock.

Es spielten:

  • Tor: Lina-Marie Ronski
  • Feld: Fynn Hafner, Colin Mittmann, Tom Nikolaus, Moritz Eichhorn, David Schneider, Niclas Isaak, Niklas Karch, Jonas Karch, Leon Hakelberg, Joop Blöchl, Florian Brandrick, Nico Beier und Marven Rapp
  • Trainer: Dieter „Dietz“ Reiss
  • Betreuer: Niels Eichhorn – unterstützt durch Eugen Schneider
2018-02-11T17:29:32+00:00 11.02.2018|

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