GameDay am Pferdeturm – die Bambini „B“ lädt zum Heimturnier

Am Sonntagmorgen den 29.10.2017 um 7 Uhr fand für die Jungs der Bambini „B“ unserer SG Hannover/Wedemark das erste Heimturnier dieser Saison in unserem „Wohnzimmer“ am Pferdeturm statt.

Unserer Einladung folgten:
der HSV aus Hamburg,
die Harsefeld Tigers,
die Hamburg Crocodiles „B“,
die Young Grizzlys „B“ aus Wolfsburg,
Molot, ebenfalls aus Hamburg und wir,

Da es unser Heimturnier war und gerade auch die Elternschaft in die Vorbereitung und den Aufbau mit einbezogen war, trafen wir uns bereits um 05:30 Uhr im Stadion. Gefühlt ganz schön zeitig, aber die Zeitumstellung relativierte das frühe Aufstehen dann doch etwas und alle waren gut gelaunt und gingen freudig ans Werk. Die Eltern fingen an, Brötchen zu schmieren, Obst zu schnippeln und das Spielfeld herzurichten und die Kufenkracks verschwanden in der Kabine um die Sachen abzustellen und sich anschließend warm zu machen.

Nach dem Aufwärmen und Umziehen ging es dann endlich aufs Eis. Erneut stimmte der Teamgeist. Trainer Julian Philipp gab klare Anweisungen und von uns aus konnte es losgehen.

Unser erstes Spiel bestritten wir gegen die Crocodiles aus Hamburg. Eigentlich sind die Crocos einer der Gegner, gegen den wir in der Vergangenheit oftmals nicht glänzen konnten.
Allerdings zeigten wir bereits beim letzten Turnier in Salzgitter, dass sie nicht unschlagbar sind. Besser noch – wir besannen uns darauf und so purzelten recht schnell die Tore und der von unseren Cracks geführte Puck zappelte recht häufig im Netz des Gegners. Es wurden von beiden Teams sehr schöne Spielzüge gezeigt. Unsere Jungs agierten gut miteinander und die Reihen gaben ein stimmiges Bild ab. Nach 15 Minuten konnte sich das Ergebnis sehen lassen und wir gingen als Sieger vom Feld.

Zügig wechselten wir das Spielfeld. Die zweite Partie des Tages führte uns gegen die Mannschaft des TuS Harsefeld. In der Vergangenheit waren die Spiele gegen Harsefeld eigentlich ein Selbstläufer. Heute taten wir uns schwer und kamen nicht so recht ins Spiel. Im Angriff waren wir zu schwach und hatten mit der Art und Weise des gegnerischen Spieles unsere Probleme. Und auch die Verteidigung reagierte mehr, als dass sie agierte. Es war ein bisschen wie beim DFB Pokal, wo eine aufgeräumte Profimannschaft gegen eine vermeintliche schwächere Kreisligamannschaft antritt und mit deren unkonventioneller Spielweise zu kämpfen hat. Harsefeld spielte nicht besser, aber anders. So mussten wir uns am Ende des Spieles zumindest offiziell knapp geschlagen geben, auch wenn der Schiedsrichter im Nachgang eine Fehlentscheidung über ein gegebenes Tor für den
TuS Harsefeld zugab. Egal – Ergebnis ist Ergebnis – aber für die Motivation war das vermeintliche Unentschieden gut.

Unsere nächsten Gegner waren die Mannen der Young Grizzlys aus Wolfsburg. Unsere gute Laune und der Wille zum Siegen waren ungebrochen und es gab erneut klare Ansagen vom Trainer, Aufgaben wurden umverteilt und dann konnte es auch schon losgehen. Wir gaben unser Bestes und wollten die gegnerischen Reihen durchbrechen. Angriff folgte auf Angriff aber das grizzlyanische Bollwerk stand und ließ sich nur schwer bezwingen. Aber wir ließen uns nicht vom Weg abbringen, dass der Puck irgendwie hinter die Linie des gegnerischen Tores musste. Und irgendwie klappte das dann sehr zur Freude aller auch. Unsere Führung hatte dann lange Zeit Bestand. Aber beim Eishockey ist ein Tor Vorsprung manchmal so wie kein Tor. Und so mussten wir kurz vor Ende der Partie noch den Ausgleichtreffer hinnehmen.
Letztendlich ein Ergebnis, welches für beide Mannschaften nicht unverdient war.

Nach diesem Spiel ging es zur Pause und zum Essen fassen in die Kabine. Die beendeten Begegnungen wurden ausgewertet. Es gab sowohl Lob, als natürlich auch etwas Kritik. Neue Taktiken, vor allem für das kommende Spiel, wurden besprochen. Denn hier trafen wir auf keinen geringeren Gegner als Molot – den Hammer aus Hamburg. Diese schlagkräftige Truppe, deren jüngster Spieler gerade drei Monate auf dem Eis steht, hatte im bisherigen Turnierverlauf alle seine Gegner förmlich überrannt.

Kämpferisch ging es wieder aufs Eis, denn wir wollten uns nicht überrennen lassen. Wir wollten dem Hammer einen Amboss bieten, den er nicht so leicht einhaut. Beide Teams starteten frisch und munter in die Partie. Die Jungs von Molot waren schnell unterwegs und stürmten auf unser Tor. Aber unser Goalie Nikolai hielt den Kasten sehr gut sauber und die Verteidigung stand in allen Reihen sehr gut. Auch Molots Verteidigung war nicht zu unterschätzen. Beide Mannschaften kamen nicht zum gewünschten Erfolg, ein Tor zu schießen. Vielleicht lag es dieses Mal auch an unserer recht unkonventionellen Spielweise, dass Molot sich die Zähne ausbiss und der Hammer uns zwar traf, uns aber nicht brach. Nach 15 Minuten konnten wir mit Stolz verkünden, dass wir das erste Team in diesem Turnier waren, welche gegen diese starke Truppe nicht verloren hatte. Und das feierten wir mal schnell wie einen Sieg.

Unser letzter Gegner kam ebenfalls aus der Freien und Hansestadt Hamburg. Es war der HSV höchstpersönlich – wenn auch „nur“ das Eishockeyteam. Wir wollten noch einmal zeigen, was wir so alles können. Wollten noch einmal alles für einen Sieg geben und traten entsprechend an und auf. Leider hatten sich die Jungs vom HSV wohl ähnliches vorgenommen und so wurde es ein zäher Kampf um jeden Zentimeter des Spielfeldes und ein Kampf gegen die Uhrzeit. Beide Teams verteidigten hinten ordentlich und ließen nach vorn wenig bis gar nichts zu. Einige schöne Angriffe unserer Kufencracks bekamen wir trotzdem zu sehen und das ein oder andere Mal wäre fast ein Tor gefallen. Aber eben nur fast. So blieb am Ende in dieser Partie für alle nichts Zählbares übrig. Unzufrieden waren wir trotzdem nicht.

Nach diesem Spiel war unser Turnier zu Ende und zügig ging es zur Siegerehrung. Jeder bekam eine Urkunde, eine Medaille und eine Würstchenmarke. Danach ging es zum Umziehen, Würstchen essen und zum Aufräumen. Und dann ab nach Hause oder noch zum Spiel der großen Indianer gegen die Harzer Falken.

Unterm Strich nehmen wir aus fünf Spielen einen Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage (oder war es doch ein Unentschieden?) mit. Wir konnten an das gute Abschneiden in Salzgitter anknüpfen und von dem Schwung der dort gezeigten Leistungen etwas in das heutige Turnier mit rüber nehmen. Wir haben unseren Teamgeist gestärkt und den Glauben an unsere eigene Leistung gefestigt. Wir hatten Spaß und Erfolgserlebnisse und die Eltern auf den Tribünen erneut etwas fürs Auge.

Die Tore für unser Team schossen Joshua Philipp, Fynn Hafner, Niklas Karch und Nico Baier.

Weiter geht es für uns am 25.11.2017 in Bremerhaven.

Es spielten:

Tor: Nikolai Spakowski
Feld: Fynn Hafner, Marven Rapp, Colin Mittmann, Jamie Poweleit, Tom Nikolaus, Moritz Eichhorn, David Schneider, Niclas Isaak, Niklas Karch, Milan Ronnenberg, Joshua Philipp, Nico Baier und Florian Brandrick
Trainer: Julian Philipp
Betreuer: Niels Eichhorn, Sonja Brandrick, Annika Mittmann ^^NE

2017-11-09T14:54:11+00:00 30.10.2017|

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